Nahansicht, wie eine rechte Hand eine Klinke drückt, während die linke Hand einen Schlüssel in das Schlüsselloch schiebt. © Medio TV / Christian Schauderna / fundus.media

Offene Kirchen

Offene Kirchen im Dekanat Rheingau-Taunus

Kirchen offen zu halten ist einfach und anspruchsvoll zugleich. Einfach ist es, weil die Kirchengebäude in der Regel vorhanden sind und als Glaubenszeugnis zugänglich sind, in ihrer Gestaltung vom christlichen Glauben erzählen und mit einer offenen Tür eine einladende Geste verbunden ist, die allen Vorüber-kommenden signalisiert:
Hier bist du willkommen!

Anspruchsvoll ist es je nach Standort und Lage zu entscheiden, ob die Kirche einfach geöffnet werden kann oder ob es sinnvoll und notwendig ist, einen Kreis von Menschen mit der Aufgabe zu betrauen in der geöffneten Kirche anwesend zu sein. Anspruchsvoll ist es, die Kirche ansprechend zu gestalten, so dass sie zu Gebet und Meditation einlädt und den Raum als Glaubenzeugnis wirken lässt.

Evangelische Martinskirche
Burgstraße 26
65520 Bad Camberg

Die Martinskirche in Bad Camberg ist in der Regel von 8.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Das rote Backsteingebäude wurde 1897 fertiggestellt und bietet im Kirchenschiff gut 250 Personen und auf der Empore nochmals 60 Personen Platz. Ihren Namen hat sie von dem Reformator Martin Luther.

Adolfstr. 34
65307 Bad Schwalbach

Die Reformationskirche kann während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros besucht werden: Mo, Mi, Fr: 10–12 Uhr, Di: 11–12 Uhr und Do: 16–18 Uhr und natürlich nach den Gottesdiensten.

Evangelische Johanneskapelle Dasbach
Kirchstraße 8
65510 Idstein-Dasbach

Die Johanneskapelle ist an Wochenenden tagsüber geöffnet.

Evangelische Kirche Esch
Kirchgasse 5
65529 Waldems-Esch

In Esch ist die Kirche tagsüber geöffnet.

Evangelische Kirche Görsroth
Hessenstraße 36
65510 Hünstetten-Görsroth

Die Evangelische Kirche Görsroth ist in der Regel tagsüber für Stille, Gebet und Kühle geöffnet.

Im Jahr 1867 begannen die Planungen für die heutige Evangelische Kirche Görsroth. Ihr Vorgängerbau, eine etwa 300 Jahre alte Fachwerkkirche, wurde - baufällig geworden - 1869 abgetragen. Am 23. Juli 1870 erfolgte die Grundsteinlegung. Trotz Kriegszeiten und einer angespannten örtlichen Finanzlage wurde das Gebäude innerhalb von zwei Jahren fertiggestellt.Am 6. Oktober 1872 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Seit diesem Tag werden in der Kirche, einem Saalbau in sichtbar belassenem Bruchsteinmauerwerk mit 5/8 Chor und verschiefertem Satteldach mit Gauben und einer Sandsteinrosette an der Eingangsseite, Gottesdienste gefeiert.

Die beiden Glocken, die heute zum Gebet rufen, stammen aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Die ursprünglichen Glocken der Kirche wurden im 1. Weltkrieg eingezogen, eingeschmolzen und nach Kriegsende durch Stahlglocken ersetzt. Die kleinere der beiden Glocken dient heute auf dem Friedhof Görsroth als Totenglocke, die zweite wurde an einem Holzgerüst auf dem Kirchengelände besetigt und erzählt so vom Schicksal der ursprünglichen Glocken.

Die Orgel der Ev. Kirche Görsroth wurde 1872 von dem Orgelbauer Gustav Raßmann erbaut und 1889 auf der Empore eingebaut. Nach einer fast 100jährigen Geschichte von Wartungen und Reparaturen entschloss man sich in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, sie zu restaurieren und wieder in den Originalzustand zu bringen.

1990 wurde im Altarraum in Anlehnung an die sonstige Gestaltung der Kirche ein Sandsteinaltar gesetzt, der den früheren Holzaltar ablöste. 1995 erfolgte eine Innenrenovierung, bei der die Kirche ihre jetzige harmonische und freundliche Farbgestaltung mit dem Spruchband im oberen Teil des Kirchenraums bekam. Harmonisch fügt sich in das Gebäude der 2004 gebaute Notausgang ein, der einen barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglicht.

Unionskirche 
Platz der Nassauischen Union 1
65510 Idstein

In der Regel ist unsere Kirche tagsüber ab ca. 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die Kirche bei Gottesdiensten, Trauungen, Konzerttagen und Vorbereitungstagen zu Konzerten nicht besucht werden kann. Neben den Stadtführungen werden auch von uns Führungen angeboten. Bitte wenden Sie sich hierzu an das Gemeindebüro (kirchengemeinde.idstein@ekhn.de).

Die großen Säulen und Arkadenbögen aus Marmor, die Spruchtafeln an den Brüstungen mit den kunstvoll mit Goldfarbe geschriebenen Texten, darüber Wände und Decke bedeckt mit farbkräftigen Bildern: Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein festlicher Saal. Erst wenn Kanzel und Altar im Chorraum wahrgenommen werden erkennt man, dies ist auch eine Kirche. Das entspricht dem Willen des Bauherrn. Seine Kirche sollte ein Festsaal sein und dieser wiederum sollte als Kirche erkennbar sein. Alle Formen und aller Schmuck dieses Raumes haben dem hier verkündigten Wort Gottes zu dienen: Mit Säulen und Arkaden ist die Gestalt der Kirche angelehnt an die Basilikaform früher Kirchen und erinnert damit an Tradition und Überlieferung christlichen Glaubens seit Urtagen.

Evangelische Kirche Limbach

Hauptstraße
65510 Hünstetten-Limbach

Die Kirche ist geöffnet vom Reformationstag bis zum Ewigkeitssonntag von 9 Uhr bis 20 Uhr.

Die Limbacher Kirche ist ein Schmuckstück. Schon früh gehörte die Gemeinde zu Strinz, hatte aber eine eigene Kirche. Im Jahr 1744 musste diese durch einen Nachfolgebau ersetzt werden, weil sie baufällig geworden war.
Bei den Bauarbeiten ereignete sich einer der spektakulärsten Goldfunde unserer Gegend. Denn unter dem Boden der alten Kirche fand man einen veritablen Goldschatz, der die Finanzierung der neuen Kirche zu Limbach weitgehend abdeckte.
Auch in der Kirche zu Limbach erklingt eine besondere Domorgel: 1709 von Marcander für die Mauritisuskirche in Wiesbaden gebaut, kam sie 1804 nach Limbach und wurde mit einem Kredit finanziert.

Evangelische Christuskirche Niederselters
Münsterer Straße 16
65618 Selters-Niederselters

Öffnungszeiten: täglich 9 Uhr bis 16 Uhr

Die Christuskirche wurde erst in den 60er Jahren gebaut. Prägend für diese kleine und gemütliche Kirche sind die bunten Kirchenfenster und der dunkle Altarraum.

Evangelische Joahnneskirche NIederseelbach
Oberseelbacher Straße 
65527

Die Kirche ist tagsüber an Werktagen geöffnet. Die in Dasbach (Nachbarort) liegende Dasbachkapelle ist am Wochenden tagsüber geöffnet. 

Kirchbergstraße
65510 Hünstetten-Strinz-Trinitatis

Die Kirche ist täglich geöffnet vom 1. Advent bis Silvester, von 9 Uhr bis 20 Uhr.

In Strinz- Trinitatis, also dem "Strinz der Dreieinigkeit", steht die älteste unserer Kirchen.
Ursprünglich als Wehrkirche mit massivem Turm im 12. Jahrhundert angelegt, kann man heute noch die Schießlöcher für die Verteidigung sehen.
Stolz sind wir, dass der historische Turm im Jahr 2002 wieder errichtet wurde und der goldene Gockel nun wieder weithin grüßt.
Der jetzige spätgotische Chor wurde um 1500, das breite barocke Schiff mit seiner durch ein Gemälde der Trinität geschmückte Tonne nur wenig später erbaut. Besonders freuen wir uns an manch kleinem baulichen Detail und der herrlichen Schöler Orgel von 1820.

Die Kirche ist einmal im Monat samstags geöffnet.

Martin-Luther-Kirche
Adolfstraße 145
65307 Bad Schwalbach

Die Martin-Luther- Kirche ist mittwochs und freitags von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Da die Öffnung der Kirche durch ehrenamtliche Mitarbeiter erfolgt, ist es gut, wenn auswärtige Besucher zur Besichtigung einen Termin vereinbaren. (06124-702713)

Die Geschichte hat Bad Schwalbach zwei Kirchen beschert: die 1471 erbaute Martin-Luther-Kirche, das älteste Bauwerk der Stadt, und die 1740 von reformierten Christen erbaute Reformationskirche, die seit September 2005 renoviert und umgebaut wurde.
Beide Kirchen befinden sich in der Adolfstraße. Die Martin-Luther-Kirche in der Adolfstraße 145 und die Reformationskirche in der Adolfstraße 34
 

Die Martin-Luther-Kirche
hat ihren gotischen Baustil im Chorraum und durch den hoch aufragenden Turm bewahrt. Aus vorreformatorischer Zeit stammt der gotische Tabernakel im Chorraum, in dem ursprünglich Brot und Wein aufbewahrt wurden. Ein großes Epitaph (Grabdenkmal) zeigt den Ritter Johann Gottfried von Berlichingen, einen Enkel des berühmten Götz. Er starb hier 1588 während einer Kur. - Eine kunsthistorische Besonderheit sind die sog. Grisaille- Bilder, eine Grau- in- grau- Malerei von 1651 mit Darstellungen aus dem Lebens- und Leidensweg Jesu. Im Jahr 1992 wurde eine historische Stumm- Orgel von 1846 eingebaut. Sie erklingt zu Gottesdiensten und Konzerten.

Kirchstraße
65232 Taunusstein-Bleidenstadt

Die Kirche ist immer mittwochs von 16 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet. St. Peter auf dem Berg wird urkundlich erstmals 1276 erwähnt. Während die Kirche des seit dem 8. Jahrhundert bestehenden Klosters Ferrutius den Mönchen vorbehalten war, war die Kirche auf dem Berg für das Volk bestimmt.

Mit der Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg 1530 wurden auch in St. Peter auf dem Berg evangelische Gottesdienste gefeiert. St. Ferrutius, mittlerweile zu einem Rittestift umgewandelt, blieb mit den umliegenden Gehöften katholisch, übte aber bis ins 18. Jahhrundert das Patronat aus und durfte somit über die Einsetzung neuer evangelischer Pfarrer mitbestimmen. Zugleich musste das Stift aber auch Unterhaltsleistungen an die Pfarrer zahlen.

Lesen Sie mehr unter: http://bleidenstadt-born.ekhn.de/startseite/wo-wir-sind/kirche-st-peter-auf-dem-berg.html

Evangelische Pfarrkirche Heftrich
Langgasse
65510 Idstein-Heftrich

Die Kirche ist tagsüber geöffnet. 

In der Urkunde des Limburger Stiftsarchivs von 1234 wird die Heftricher Kirche zum ersten Mal erwähnt. Von ihr sind nur die kleine Bronzeglocke des heutigen Geläuts und ein hölzerner Opferstock aus dem Jahre 1600 erhalten geblieben. Sicher war sie kleiner als die heutige Kirche, doch weiß niemand, wann sie erbaut wurde und wie sie ausgesehen hat. Auch über das kirchliche Leben in Heftrich gibt es aus jener Zeit keine Unterlagen, denn die alte Pfarrchronik und die Kirchenbücher sind in den Wirren des 30jährigen Krieges verlorengegangen. Aus der oben erwähnten Urkunde erfahren wir nur noch, daß um 1234 Kuno von Reifenberg der Sohn des Ritters Kuno von Reifenberg (Rifenberch) Pfarrer im Heftrich war, was auch Rückschlüsse auf die Bedeutung der Pfarrei zulaßt. Zu ihr gehörten neben Bermbach auch die Orte Kröftel und Oberems. Erst im Jahre 1612 kamen Kröftel und Oberems zum Kirchspiel Oberrod.

Weitere Informationen zur Geschichte der Pfarrkirche.

Unser Geläut bei hr4 anhören!

Evangelische Kirche Kröftel
Oberemser Straße 51
65510 Idstein-Kröftel

Die Kirche ist regelmäßig tagsüber geöffnet.

 

Ab dem 12./13. Jahrhundert löst sich Kröftel kirchlich von Schlossborn und wird aus Heftrich betreut. Alle kirchlichen Handlungen fanden in Heftrich statt. Die Leichenzüge zum Friedhof nahmen ihren Weg über den "Totenweg". Man kann annehmen, dass sich um 1500 eine Kapelle in Kröftel befand, da der Flurname "im heiligen haus" (heutiger Turnplatz) auf den damaligen Standort hinweist. Während des 30-jährigen Krieges wurden die Glocken der Kapelle von Hungernden entwendet und verkauft. Später wurde die schon baufällige Kirche durch den Krieg vollkommen zerstört. 1699 wurde Ersatz geschaffen, indem man Glocken in das Backhaus (heutiges Rathaus) hing und dort Gottesdienste feierte. 1703 wurde eine neue Kirche eingeweiht.

Lesen Sie mehr...

Evangelische Liebfrauenkirche Oberauroff
Kirchweg 12
65510 Idstein-Oberauroff

Die Liebfrauenkirche ist täglich für Gebet, Stille und Kühle geöffnet. In der Regel täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr. 

Auf einem bruchsteingefassten Felsvorsprung stand schon 1160 eine Kapelle. Sie gehörte zu einer "VILLA UREFO", die Erzbischof Arnold von Mainz dem Benediktinerkloster Schlüchtern abkaufte. 1215 wird diese Kapelle erstmals baulich beschrieben: "Sie zeigt einfache romanische Formen, ein kleines Rundbogenfenster an der Nordseite und eine rundbogige Tür an der Südseite." 1360 wird die zur "VILLA UREFO" gehörende Kapelle erstmals als Pfarrkirche belegt...Links neben der Liebfrauenkirche lädt ein gotisches Labyrinth zum Verweilen, Meditieren und Beten ein.

Evangelische Kirche Reichenbach
Obergasse 13
65529 Waldems-Reichenbach

Die Kirche ist in der Regel jeden Tag von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Evangelische Kirche Reinborn
Fischbacher Weg
65529 Waldems-Reinborn

Die Kirche ist in der Regel jeden Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Daran schließt sich der Meditiationsfriedensweg.

Evangelische Kirche Steinfischbach
Camberger Straße 15
65529 Waldems-Steinfischbach
 

Die Kirche ist jeden Tag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Kirchgasse
65510 Hünstetten-Wallbach

Geöffnet vom Aschermittwoch bis zum Ostersamstag von 9 Uhr bis 20 Uhr.

Das kleine Kirchlein im Zentrum von Wallbach stammt aus dem Jahre 1753 und ist der Nachfolgebau einer kleinen, dem Hl. Valentin geweihten Kapelle von 1425. Zunächst direkt an Strinz angeschlossen, gehörte die Wallbacher Gemeinde seit 1609 zu Limbach und hatte dort nicht nur einiges Gestühl, sondern auch einen eigenen Eingang.

Evangelische Christuskirche Walsdorf
Knappe Gasse 2
65510 Idstein

Die Christuskirche ist tagsüber geöffnet.

Zur Geschichte:

1156 Benediktiner Kloster auf dem Felsen über dem Goldenen Grund.
1250 Erwähnung des Benediktinerinnen Klosters.
1393 Erste urkundliche Erwähnung einer Gemeinde, die sich um eine bessere gottesdienstliche Versorgung in ihrer Kapelle bemüht. Walsdorf gehört pfarramtlich zu Camberg.
1540 Walsdorf wird lutherisch und erhält einen eigenen Pfarrer.
1608 Umwandlung des Klosters in einen Damenstift für Adlige.
1644 Kirche und Ort werden im 30 jährigen Krieg niedergebrannt.
1652-1663 Wiederaufbau der Kirche mit Holztonnengewölbe von Veit Graf, in dessen Zentrum die Rosette mit den 6 Hauptstücken des Kleinen Katechismus  Martin Luthers  und Hochaltar aus dem Kloster.
1658 Kreuzigungsgruppe und Kanzel werden gestiftet von Maria Dorothea Ochs aus Frankfurt (2008   350Jahre!).
1832 Renovierung der Kirche mit Entfernung des Hochaltars; Marmoraltar von 1832 wird durch einen aus Sandstein ersetzt.
1966 Renovierung der Kirche und Restauration der Malereien an der Decke und den Emporen.
1971 Die Kirche erhält einen neuen Taufstein.
1993 Die Kirche erhält im Rahmen des Festes „600 Jahre kirchliches Leben“ den Namen „Christuskirche“.