FRITZ Familienzentrum gewinnt Platz 3 beim Demografie-Preis 2026 des Rheingau-Taunus-Kreise

veröffentlicht 27.10.2026 von Patricia Garnadt, Dekanat Rheingau-Taunus

Unter 26 Bewerbungen setzten sich die 1000jährige Linde in Reinborn (Platz 2), die Fahler Kerb (600 Jahre Tradition in Laufenselden) mit Sonderpreis, die bereits vielfach ausgezeichnete VolksWITschaft Lindenhof eG (seit 2019 genossenschaftlich organisierte Dorfkneipe in Schlangenbad-Bärstadt) als Gewinner und eben das FRITZ in Niedernhausen (Eröffnung am 1.4.2025) mit Platz 3 durch.

Niedernhausens Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig hielt die Laudatio auf den „jüngsten“ Preisträger in der Rund der Ausgezeichneten: „Seit Gründung im Jahr 2024 hat das FRITZ in bemerkenswert kurzer Zeit viel bewegt. Es ist zu einer festen Größe in unserer Gemeinde geworden – zu einem Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Unterstützung finden, Neues entdecken und Kontakte knüpfen“ „Das FRITZ macht unsere Gemeinde zu einem besseren Ort für Familien.“, Familien in weitestem Sinn > gemeint sind Niedernhausener in jeder Lebenssituation. FRITZ sei mehr als ein Familienzentrum. „Es ist ein Gewinn für Niedernhausen und ein Beispiel dafür, wie wir unsere Gemeinde gemeinsam zukunftsfähig gestalten können.“ „Vielen Dank für Ihren wertvollen Einsatz für Niedernhausen!“
In der Bewerbung wurde neben der heutigen Funktion als Familienzentrum unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde Niedernhausen die Anpassungsfähigkeit der Gebäudenutzung hervorgehoben, immer im Dienst für die Menschen in Niedernhausen: 1904-1965 als Allgemeinmedizinische Praxis Gontermann, 1965-2025 als Pfarrhaus mit Gemeinderäumen und Pfarrbüro und nun als Begegnungs- und Kontaktfläche, einladend und offen für alle Niedernhausener. Der Namen „FRITZ“ steht zudem für diese Tradition, ausgehend vom angesehenen Landarztes FRITZ Gontermann. Bereits in den ersten 9 Monaten des Auftaktjahres 2025 wurden knapp 6.000 Teilnehmende in über 30 Angebotsformen und über 350 Einzelereignissen im FRITZ begrüßt. Finanziell getragen wird FRITZ vom Land Hessen, der Kommune Niedernhausen, der Projektförderung LEADER Taunus und zu rd 2/3 aus Mitteln der evangelischen Kirchengemeinde Niedernhausen.

Stolz nahm die FRITZ-Delegation mit Leiterin Carola Hehner, Nicole Schmid für social media, Markus Grosmann und Marietta von Rosenberg als Vertreter des Kirchenvorstands zusammen mit der FRITZ-Vorstandsvorsitzenden Patricia Garnadt die Ehrung und den Scheck über 350 EUR von Landrat Sandro Zehner entgegen. Das „Gesamtkunstwerk“, das die beiden hauptamtlichen Leiterinnen Carola Hehner und Miriam Kaufmann, unterstützt von der social media Verantwortlichen Nicole Schmid zusammen mit rund 50 Ehrenamtlichen geschaffen haben, wird überaus positiv gesehen und ist über die Grenzen Niedernhausens hinaus anerkannt.