Am 3. Oktober führt der ökumenische Pilgertag in diesem Jahr durch Waldems auf den Spuren des Mönchs Franz von Assisi. Pfarrerin Heike Beck, Diakonin Ulrike Schaffert und der katholische Diakon Kristof Windolf haben ihn in diesem Jahr unter das Motto „Dem Leben entgegengehen“ gestellt. „Pilgern heißt: In einer Zeit der Verunsicherung in sich hinein spüren: Wo finde ich meine persönlichen Kraftquellen? Sich von Gott berühren lassen. Sich gemeinsam mit anderen auf einen Weg der Hoffnung machen“, sagt Heike Beck.
Der Pilgerweg 2026 beginnt um 9 Uhr mit einer Andacht in der Evangelischen Kirche in Reichenbach. Anschließend geht es über Reinborn nach Steinfischbach, die Tenne und die NABU-Scheune. In Steinfischbach erhalten die Pilger ein Mittagessen. Unterwegs gibt es spirituelle Impulse. Eine kleinere Wegstrecke soll in Stille gegangen werden. Endpunkt ist gegen 16.30 Uhr in der NABU-Scheune in der Nähe des Ausgangspunktes Reichenbach, wo der Tag mit einer Schlussandacht und anschließendem Kaffee und Kuchen ausklingt. „Mitzubringen sind ein kleiner Snack und Trinkflasche“, erklärt Kristof Windolf. Getränke stehen am Anfang, zur Mittagszeit und am Ende der Strecke bereit.
Pilgern liegt im Trend – seit Jahrhunderten
„Unterwegs bestaunen wir gemeinsam die Schönheit der Schöpfung, hören auf unser Herz und freuen uns an dem, womit uns Gott täglich beschenkt“, so Diakonin Ulrike Schaffert. „Wir treten bewusst aus dem hektischen Alltag heraus, halten inne und finden persönliche Kraftquellen.“ Unterwegs gibt es spirituelle Impulse, der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Idstein unter der Leitung von Dr. Walter Kramm begleitet die Pilger. Beim Pilgern ist der Weg das Ziel. In der Vergangenheit haben manche Pilger den Tag als eine Art „Jour Fixe“ für Familien- oder Freundestreffen genutzt, berichten die Organisatoren. So seien jedes Mal sowohl „erfahrene Pilger“ aus der gesamten Region als auch solche dabei, die zum ersten Mal pilgern. Anmeldungen bei heike.beck(at)ekhn.de Telefon 0160 907 82 235.